Viele ältere Menschen denken irgendwann, dass Sport nichts mehr für sie ist. Vielleicht sind die Gelenke nicht mehr so belastbar, vielleicht ist die Kondition nicht mehr das, was sie einmal war.
Vielleicht bist du (noch) nicht dieser ältere Mensch, aber fit und gesund alt werden, das willst vermutlich auch du.
Deshalb ist es eine gute Idee, die eigenen Gewohnheiten mal auf den Prüfstand zu stellen.
Denn es ist ganz normal, dass Leistungssport irgendwann nicht mehr die oberste Priorität hat – und doch ist es ein Trugschluss, daraus abzuleiten, dass Bewegung nicht mehr möglich ist. Denn ein Spaziergang geht fast immer.
Je eher man anfängt, ihn zur Gewohnheit zu machen, umso leichter fällt es, diese Gewohnheit beizubehalten, auch wenn man älter wird.
Und genau dieser Spaziergang ist mehr als nur Bewegung: Er ist ein Statement. Ein Statement dafür, dass man dazugehört. Dass man sich nicht zurückzieht. Dass man aktiv bleibt.
Je eher man damit anfängt, regelmäßig spazieren zu gehen, desto länger wird es auch möglich bleiben. Der Körper passt sich an – auch im hohen Alter. Muskeln und Kreislauf danken es, selbst wenn die Schritte im Laufe der Jahre kleiner werden.
Ein Spaziergang hält fit, trainiert Gleichgewicht und Koordination, bringt frische Luft in die Lungen und sorgt für gute Laune.
Und er kann Teil des sozialen Lebens sein: ein kurzer Gang mit dem Partner, ein Plausch mit Nachbarn oder ein Treffen mit Freunden auf dem Weg.
Wichtig ist: Der Spaziergang muss kein Leistungssport sein. Es geht nicht darum, möglichst schnell oder weit zu laufen. Es geht darum, überhaupt zu gehen – regelmäßig, mit Freude und mit dem Wissen, dass man es für sich selbst tut.
Jeder Spaziergang ist ein Stück Selbständigkeit. Jeder Schritt ist ein kleiner Beweis dafür, dass man sich nicht aufgibt, sondern seinen Platz mitten im Leben behält.
Darum: Fang heute an mit dem Spaziergang, auch wenn du noch gar nicht alt bist. Heute. Morgen wieder. Mach ihn zur Gewohnheit. Dein Körper wird es dir danken – und du dir selbst auch.

