Sport ist gesund. Trotzdem kommen Sportverletzungen vor. Sportliche Betätigung ist also nicht ganz ohne Risiko, auch wenn die Vorteile fast immer überwiegen.

Mit vernünftigem Training, das an die jeweilige persönliche Leistungsfähigkeit angepasst ist, lassen sich Schäden fast immer vermeiden. Wer es übertreibt, hat allerdings ein erhöhtes Risiko, sich zu verletzen. Denn Erschöpfung macht ungeschickt, lässt einen auch Gefahren falsch einschätzen. Zu großer Ehrgeiz lohnt sich nur selten.

Die Auswahl der Sportart hat einen großen Einfluss auf das Verletzungsrisiko. Je mehr Menschen beteiligt sind, umso eher kann etwas passieren. Je mehr Action und Geschwindigkeit, desto höher das Verletzungsrisiko.

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Fortsetzung:

Für viele Sportarten wird deshalb eine Schutzausrüstung empfohlen. Man kann davon ausgehen, dass das Risiko bei solchen Sportarten, bei denen keine Schutzausrüstung vorgesehen ist, eher niedrig ist. Für den Anfang sind diese Sportarten die bessere Wahl.

Wo es Schutzausrüstung gibt, sollte man sie auch tatsächlich verwenden, das vermeidet im Allgemeinen zumindest schwerere Verletzungen.

Auf der anderen Seite gilt aber auch, je schlechter der eigene Trainingszustand, umso höher das Risiko. Deshalb fängt man als Trainingsanfänger:in besser mit moderater Bewegung an und steigert sich dann erst nach und nach.

Das Risiko einer Sportverletzung kann man also mit etwas Vernunft sehr klein halten. Und die meisten Sportverletzungen sind moderat und schnell wieder ausgeheilt. So dass man sie einfach als Hinweis sehen kann, es nicht zu übertreiben.

Wenn es aber doch mal passiert ist, will man natürlich eine möglichst schnelle Genesung, um so bald wie möglich wieder weitertrainieren zu können. Mit der richtigen Behandlung ist das möglich.

Sport und Gesundheit

Wer lange keinen Sport gemacht hat oder auch, wer einfach nicht mehr so jung ist, wie er/sie mal war, sollte vor Trainingsbeginn besser einen ärztlichen Check machen lassen. Viele (auch unerkannte) Krankheiten lassen sich durch Sport verbessern oder sogar heilen, allerdings kann auch das Gegenteil der Fall sein. Die ärztliche Empfehlung für mehr oder weniger Training sollte man also ernst nehmen.

Infektions­krankheiten und Immunabwehr

Sport verbessert die Immunabwehr, wenn man es nicht übertreibt mit der Trainingsbelastung. Trotzdem kann man mal krank werden. Dann sollte man nicht trainieren.

Denn Sport oder ganz allgemein Anstrengung kann dazu führen, dass das Immunsystem seine Arbeit unterbricht, so dass sich Krankheitserreger weiter vermehren und durch die Aktivität sogar besser im Körper verteilen können. Etwas Ruhe hilft am besten dabei, schnell wieder gesund zu werden.

Man sollte das ernst nehmen, sonst kann im Extremfall sogar aus einer harmlosen Erkältung eine ernste Herzmuskelentzündung werden.

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