So schaffst du es, einen Bogen um die Chipstüte zu machen
Am Ende eines langen Tages übernehmen die Gewohnheiten. Du findest dich auf dem Sofa wieder, Netflix läuft, und du kannst gar nicht genau sagen, wo diese halbleere Chipstüte herkommt.
Klingt bekannt? Das ist keine Schwäche, sondern ein Zusammenspiel aus Gewohnheit und Bequemlichkeit. Aber genau hier kannst du ansetzen, ohne dass es sich nach striktem Verzicht anfühlt.
Eine einfache Strategie: Beschäftige deine Hände. Wenn du beim Seriengucken kleine Fitnessübungen einbaust – zum Beispiel leichte Kurzhantelübungen, Theraband-Züge oder auch Yoga-Posen, die im Sitzen oder Stehen funktionieren – bleibt keine Hand frei für die Chips. Und du tust gleichzeitig etwas für dich, für deine Fitness, deine Gesundheit.
Die zweite Option ist noch besser: Hinterfrage den Automatismus.
Willst du die Serie wirklich sehen? Oder läuft sie nur, weil das eben immer so ist, du nicht drüber nachgedacht hast?
Wenn es nur Gewohnheit ist, kannst du den Abend bewusst anders gestalten. Statt dich in die Couch zu kuscheln, schnapp dir deine Jacke und geh raus. Ein Spaziergang um den Block oder eine kleine Joggingrunde können Wunder wirken – frische Luft, Bewegung, und das Gefühl, aktiv zu sein, statt passiv zu konsumieren.
Es geht darum, die Chipstüten-Gewohnheit durch etwas Positives zu ersetzen. Nicht durch Verbote, sondern durch die bewusste Entscheidung, dir etwas Gutes zu tun.
Du kannst ausprobieren, was genau dir wirklich gut tut. Es muss kein Spaziergang, muss keine Joggingrunde sein. Aber raus aus dem Wohnzimmer, das ist eine gute Idee.
Denn dann lässt du nicht nur dein Sofa, sondern auch die Chipstüte hinter dir, und du wirst sehen, sie fehlt dir kein bisschen.
Irgendwann wirst du dich fragen, warum in deinem Vorratsschrank diese abgelaufenen Chipstüten rumliegen.

