Training oder Katzenvideo? Du hast die Wahl.
Bist du auch immer wieder überzeugt, dass du keine Zeit hast fürs Training? Dass du sowieso schon den ganzen Tag rennst, und keine Chance siehst, da auch noch regelmäßiges Training unterzubringen?
Das kennen wir alle. Und manchmal stimmt es sogar.
Aber manchmal ist es eher so… na ja. Nicht so ganz eindeutig.
Denn wenn wir ehrlich sind: Der Tag hat 24 Stunden. Und irgendwo zwischen Job, Alltag, Nachrichten und Serienflut ist oft doch ein bisschen Zeit. Sie geht nur für andere Dinge drauf.
Auf dem Sofa, mit dem Handy in der Hand.
Im endlosen Reels-Sog.
Noch ein Katzenvideo. Noch ein Lifehack. Noch ein Rezept für ein Brot, das du nie backen wirst. Es hört nie auf. Es gibt kein Ende.
Das ist verständlich. Diese Inhalte sind gemacht, um dich fest zu halten. Scrollen macht süchtig, soll süchtig machen. Der Feed kennt kein Ende. Und plötzlich ist eine halbe Stunde weg. Oder eine ganze.
Das ist nicht deine Entscheidung, du wirst da fremdbestimmt.
Natürlich darf man sich mal treiben lassen. Natürlich ist Nichtstun erlaubt. Es ist sogar wichtig, in Maßen notwendig.
Aber man kann sich auch mal bewusst fragen, wie man seine Zeit verbringen will. Und ob das, was man da gerade tut, einem wirklich guttut. Oder ob fünf Minuten Bewegung einem vielleicht mehr geben würden als fünfzehn Minuten TikTok.
Niemand sagt, du musst deine Freizeit in Trainingspläne pressen. Aber: Wenn du fitter werden willst, musst du irgendwo anfangen. Und oft liegt der Anfang genau dort, wo du Zeit verschwendest, ohne es zu merken.
Also: Check mal deine Scroll-Zeiten. Vielleicht findest du da ein paar Minuten – für dich, für deinen Körper, für deinen Fortschritt.
Und das Beste: Wenn du nach dem Training dann doch noch ein Katzenvideo guckst, fühlst du dich nicht mehr schlecht dabei.

