Fitness-Spiegel – warum sie fast den Fitness-Trainer ersetzen können

Fitness-Spiegel können den Trainer ersetzen. Und das im heimischen Wohnzimmer. Aber auch mit einfachen Spiegeln kann man schon viel erreichen.
Training zu Hause mit dem Fitness-Spiegel
Astrid Kurbjuweit
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10 Minuten
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Im Fitness-Studio sind sie überall. Sie haben unschlagbare Vorteile, aber sie erzeugen oft auch so ein gewisses Unbehagen. Spiegel. Große, wandhohe Spiegel.

Was ist der Sinn dieser vielen Spiegel, warum erzeugen sie dieses Unbehagen, wie kann man profitieren, ohne sich unwohl zu fühlen?

Darum soll es hier gehen. Und dann noch um Fitness-Spiegel, die tatsächlich den Fitness-Trainer ersetzen. Denn es gibt sie auch für zu Hause, mit Zusatzfunktionen.

Warum sind im Fitness-Studio überall Spiegel?

Es gehört zur Standard-Ausstattung eines jeden Fitness-Studios. Spiegel. Je mehr, desto besser. Ganze Spiegel-Wände. Aber warum ist das eigentlich so?

Die Spiegel im Fitness-Studio sind zum einen sehr nützlich. Und zum anderen wohl auch so etwas wie ein Statussymbol. Denn sie werden zwar gebraucht, aber nicht immer und schon gar nicht überall.

Manche Sportarten erfordern die exakte Einhaltung vorgegebener Bewegungsabläufe. Zum Beispiel beim Ballett oder bei der Sportgymnastik. Es gibt Punktabzug, wenn man davon abweicht.

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Und es gibt Sportarten, bei denen ist die exakte Einhaltung des Bewegungsablaufes aus gesundheitlichen Gründen notwendig. Dazu gehört das Gewichtheben, oder ganz allgemein, das Trainieren mit der freien Hantel.

Wer hier Fehler macht, riskiert Verletzungen.

Den korrekten Bewegungsablauf lernt man von einem guten Fitnesstrainer. Aber sobald man genau weiß, wie es aussehen muss, wenn es richtig ist, kann man alleine trainieren und sich selbst korrigieren.

Dazu muss man sich aber sehen. Das ist der Sinn der Spiegel.

Training an Geräten und Spiegel im Fitness

Allerdings wird in den meisten Fitnessstudios vor allem an Geräten trainiert. Geräte, die den korrekten Bewegungsablauf sowieso vorgeben. Bei den professionellen Geräten ist es oft gar nicht möglich, vom richtigen Bewegungsablauf abzuweichen.

Hier sind Spiegel nicht nötig. Und oft trotzdem vorhanden. Warum?

Oft ist es wahrscheinlich einfach nur Gewohnheit. Die Spiegel gehören zum Fitness-Studio eben dazu.

Aber natürlich wirkt ein Raum größer und heller, wenn viele Spiegel da sind. Für ein kleines Studio kann das wichtig sein.

Und wer am liebsten sich selbst anguckt, kann das hier überall tun.

Es gibt aber Menschen, die das gar nicht so gerne tun.

Warum weniger Spiegel oft besser wäre

Für Menschen, die neu im Fitness-Studio sind, sind die vielen Spiegel oft unangenehm.

Egal wo man hinguckt, ständig wird man mit seinem noch nicht so wirklich fitten Äußeren konfrontiert, mit seinen noch dilettantisch wirkenden Versuchen an den Geräten und Übungen.

Das ist unangenehm.

Hinzu kommt, dass Spiegel teuer sind. Bei der Menge an Spiegeln in einem durchschnittlichen Fitness-Studio kommt da einiges zusammen.

Das hat oft zur Folge, dass die Spiegel nicht so ganz exakt plan sind. Und schon wirkt man dicker und plumper als man in Wirklichkeit ist. Das ist noch unangenehmer.

Es ist in Studien belegt, dass vor allem Frauen sich in Fitness-Studios mit vielen Spiegeln unwohl fühlen.

Es kann also tatsächlich an den Spiegeln liegen, wenn man es nicht schafft, die guten Vorsätze durchzuhalten und regelmäßig ins Fitness-Studio zu gehen.

In dem Fall kann es eine gute Idee sein, nach einem Studio mit weniger oder sogar ganz ohne Spiegel zu suchen.

Das ist sicherlich auch dann eine gute Idee, wenn man ein Fitness-Studio zum Abnehmen sucht.

Große Fensterfronten, die einem das Gefühl geben, im Schaufenster zu trainieren, können den gleichen, unangenehmen Effekt haben.

Gut ist, wenn man sich ein Fitness-Studio sucht, in dem man sich wohl fühlt. Wenn Spiegel oder Fenster das Wohlbefinden beeinträchtigen, ist es wahrscheinlich besser, sich einen anderen Trainingsort zu suchen.

Wann Spiegel trotzdem nützlich sind

Trotzdem gibt es Situationen, in denen Spiegel das Training effizienter und vielleicht sogar sicherer machen. Dazu gehört das Training mit freien Hanteln.

Egal, ob man an der Langhantel trainiert, was man ohnehin niemals alleine tun sollte. Oder ob man mit Kurzhanteln trainiert. Korrekte Bewegungsabläufe maximieren die Trainingswirkung und verhindern Verletzungen.

Zum einen muss man wissen, wie die korrekte Bewegung aussieht. Es ist Aufgabe eines Trainers, dieses Wissen zu vermitteln.

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Zuletzt aktualisiert am 16. Juni 2024 um 13:30 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Und zum anderen muss man ständig kontrollieren, ob man tatsächlich alles richtig macht. Profis kontrollieren völlig selbstverständlich jede ihrer Bewegungen.

Aber auch für Fitness-Sportler und erst recht für Einsteiger ist es wichtig, die korrekten Bewegungsabläufe zu überprüfen und zu korrigieren.

Während es bei den Profis um winzige Abweichungen geht, muss man als Anfänger überhaupt erst den jeweiligen Bewegungsablauf verinnerlichen.

Die Rückmeldung durch das Spiegelbild hilft sehr dabei, den Lernprozess zu verkürzen.

Wenn man verstanden hat, welch gute Hilfe einem der Spiegel sein kann, dann ist es vielleicht auch nicht mehr ganz so unangenehm, sich selbst beim Training zuzusehen.

Denn es geht überhaupt nicht darum, wie man aussieht. Sondern um effizientes Training, um korrekte, optimale Übungsausführung, um maximalen Trainingseffekt.

Übungen mit dem eigenen Körpergewicht und Spiegel

Viele Übungen werden mit dem eigenen Körpergewicht ausgeführt. Dazu gehören Liegestütze, Kniebeugen, Klimmzüge und viele mehr.

Bauchmuskeltraining  wird fast immer ohne Geräte gemacht.

Auch Dehnübungen, Stretching und Yoga, Pilates, Zumba und alle Formen von Gymnastik werden ohne Geräte ausgeführt.

Bei all diesen Übungen kommt es auf korrekte Bewegungsausführung an. Auch wenn das Verletzungsrisiko, wenn man es falsch macht, in den meisten Fällen eher gering ist, so ist der Unterschied in der Trainingswirkung meistens doch sehr groß.

Es lohnt sich in vielen Fällen sehr, in den Spiegel zu gucken, während man trainiert.

Kritisch sollte man dabei nicht sein Aussehen, sondern den Bewegungsablauf betrachten. Denn je effizienter das Training, umso eher wird sich auch das Aussehen verändern.

Fast alle diese Übungen kann man auch zu Hause machen. Das ist eine gute Nachricht für alle, die mit dem Fitness-Studio hadern.

Zu Hause guckt einem auch niemand dabei zu, wie man sich selbst zuguckt. Das nimmt eine Menge Stress raus.

Training zu Hause mit oder ohne Spiegel?

Menschen die noch nicht so fit sind oder die abnehmen möchten, trainieren oft lieber in den eigenen vier Wänden als im Fitness-Studio.

Zeitaufwand ist ein weiteres Argument, denn man spart die Fahrzeiten und ist nicht an Öffnungszeiten gebunden.

Zu Hause zu trainieren ist ohne weiteres möglich. Es gibt genügend Übungen für alles und jedes, man kann komplett in jeder Hinsicht fit werden, ohne das Haus zu verlassen.

Allerdings hat man zu Hause im Allgemeinen weder Trainer noch Spiegel.

Für ein effizientes Training macht es Sinn, sich über diese beiden Punkte Gedanken zu machen.

Fitnesstrainer für zu Hause

Es gibt reichlich Fitness-Apps, Fitness-Videos und andere Fitness-Anleitungen, die durchaus den Trainer ersetzen können.

Wenn man also nicht weiß, welche Übungen man machen soll und wie die Übungen gehen, ist mit Videos gut bedient.

Sie wirken darüber hinaus auch motivierend, sich oft mit Musik hinterlegt und sorgen dafür, dass das Training kurzweilig wird, Spaß macht.

Mit solchen Videos, die nichts kosten müssen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man tatsächlich regelmäßig trainiert.

Wer es gerne individuell haben möchte, kann einen Personal-Trainer mieten. Das ist zwar teuer, aber auch sehr effektiv.

Die Fitness-Apps und -Videos liefern also zwar Anleitungen, aber sie geben keine Rückmeldung, ob man es auch richtig macht.

Und der Personal-Trainer gibt zwar diese Rückmeldung, wird nicht bei jedem Training dabei sein.

Die Lösung ist auch hier ein Spiegel.

Fitness-Spiegel für zu Hause

Wenn man auf der einen Seite das Video hat, das den korrekten Bewegungsablauf zeigt und auf der anderen Seite das eigene Spiegelbild, dann kann man den korrekten Bewegungsablauf sehr gut lernen.

Und zu Hause in den Spiegel zu gucken, während man trainiert, ist oft nicht annähernd so stressig, wie im Fitness-Studio. Denn zu Hause guckt niemand zu.

Man braucht also nur einen passenden Spiegel. Jeder Spiegel, der groß genug ist, dass man sich komplett sehen kann, ist geeignet.

Ein Wandspiegel, ein Garderobenspiegel, ein Spiegel am Kleiderschrank. Sie alle können den Zweck erfüllen, können Fitness-Spiegel sein.

Wer einen hat, oder genügend Platz hat, um einen aufzustellen oder an der Wand aufzuhängen, tut gut dran, ihn für das Training zu nutzen.

Die entscheidenden Vorteile, wenn man beim Training in den Spiegel guckt

Zu Hause ist es viel einfacher, sein Aussehen zu ignorieren und sich auf die Bewegungen zu konzentrieren, um die es geht.

Wenn man sieht, dass man diese Bewegungen im Laufe der Zeit immer besser beherrscht, wird man auch zunehmend die Ästhetik der eigenen Bewegung, des eigenen Körpers erkennen können.

Der positive Effekt auf die Motivation ist deutlich erkennbar.

Fitness-Spiegel oder Kamera?

Für die Kontrolle des eigenen Trainings ist der Spiegel von unschätzbarem Vorteil.

Alternativ kann man sich auch mit einer Webcam oder sonstigen Kamera aufnehmen und sich auf einem Monitor ansehen. Den besten Effekt erzielt man dann, wenn man das in Echtzeit tut.

Der Spiegel leistet das Gleiche, nur mit weniger technischem Aufwand. Auf dem Monitor kann man dann besser das Anleitungs-Video laufen lassen.

Fitness-Spiegel mit Zusatzfunktionen

Die Vorteile der Video-Anleitung sind unbestritten. Die Vorteile der Fitness-Spiegel sind es auch.

Da liegt es nahe, beide Funktionen in einem Gerät zu verbinden. So etwas gibt es seit einiger Zeit.

Ein großer Fitness-Spiegel, in den ein Monitor integriert ist. Die Anleitung kommt also aus der gleichen Richtung, in die man sowieso gucken muss. Und der Vergleich zwischen der Übungsausführung des Trainers und der eigenen Übungsausführung liegt unmittelbar nahe.

Solche Geräte sorgen dafür, dass das Training zu Hause deutlich effektiver wird.

Wenn jetzt noch eine Kamera in den Spiegel integriert ist, über die der Personal-Trainer direkt sehen kann, wie man mit den Übungen zurecht kommt, dann wird das Gerät ziemlich perfekt.

Man hat die Vorteile des Spiegels, des Anleitungs-Videos und dann auch noch die Möglichkeit, mit einem echten Trainer in Kontakt zu treten. Der einen korrigiert, aber auch motiviert.

So etwas gibt es. Solche Fitness-Spiegel sind leider nicht ganz billig, aber wenn man sich sicher ist, dass man auf Dauer zu Hause trainieren will, dann lohnt sich die Anschaffung.

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